Über uns

 

Verband Integration an Hamburger Schulen e.V. (VIHS)

Geschichte & Strukturen

Der ViHS wurde Anfang der 2000er Jahre von Schulleitungen, PädagogInnen und Eltern vorwiegend aus Hamburger Grundschulen gegründet, die damals die Modellversuche „Integrative Regelklassen“ und „Integrationsklassen“ umsetzten. In der Tradition dieser Schulversuche verstehen wir inklusive Schule als Lernort für alle Kinder mit ihren unterschiedlichsten Voraussetzungen und als Raum für alle Ethnien, Kulturen und soziale Schichten.

Diese Schul- und Lernkultur wird durch individuelle Lernprozessbegleitung und durch die Orientierung an den Stärken aller an Schule Beteiligten geprägt. Wie in den integrativen Regel- und Integrationsklassen ist die Unterrichtsentwicklung von individueller Förderung, der Entwicklung von Teamfähigkeit und Selbstkompetenz bestimmt. Das Verständnis von Heterogenität als Reichtum und Stärke ist der Ausgangspunkt eines inklusiven und kompetenzorientierten Unterrichts.

In multiprofessionellen Teams strukturieren Pädagogen den Unterricht so, dass jedes Kind gemessen an seiner Lernausgangslage und seinen individuellen Möglichkeiten seinen bestmöglichen Lernzuwachs erreicht. Die Erfahrungen der I- und IR-Klassen zeigen, dass Schule als inklusiver Lernort dann funktioniert, wenn alle Kinder im täglichen Miteinander gemeinsam und voneinander lernen. Das klassische Notensystem weicht einem reflektierten Lernprozess bestehend aus Lernarrangements, kooperativen Lernformen, Lerntagebüchern, Lernentwicklungsgesprächen und kompetenzorientierten Berichtszeugnissen.

Inklusion bedeutet, dass alle Kinder von vornherein ohne selektiven Blick in ihrer Schulklasse aufgenommen werden und dort die Bedingungen für ihre jeweilig beste Entwicklung erhalten. Dafür treten wir ein.